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15.01.2013 – Cap-Markt: Ein wichtiger Teil der Lebensqualität im Viertel.

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Besuch des CAP Marktes am 15.01,2013 (Foto: Günter Blaszczyk)

Lünen, 15.01.2013

Werner Bracht (r.) von den Diakonischen Integrationsbetrieben berichtete der SPD, was sich seit der Eröffnung getan hat.

Foto: Günter Blaszczyk

Im September 2012 ist im Geistviertel der Cap-Markt eröffnet worden. Menschen, die es ansonsten schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, haben dort Beschäftigung gefunden und die Menschen im Stadtviertel endlich wieder eine Möglichkeit zum Einkauf vor Ort sowie einen Treffpunkt.

Der CAP-Markt in der Geist ist auf einem richtig guten Weg. Bei einem Besuch der SPD am Montag schilderten die Verantwortlichen dort, wo sie jetzt, gut drei Monate nach Eröffnung, stehen.

Rund 500 Einkäufe zählt der Markt in der Geist pro Tag, so Werner Bracht, Geschäftsführer der Diakonischen Integrationsbetriebe Bochum-Dortmund-Lünen, die das Geschäft betreiben. Dabei handele es sich keineswegs nur um vergessene Kleinigkeiten. Es habe sich nach anfänglicher Skepsis inzwischen herumgesprochen, dass man in dem Markt eigentlich alles bekommen könne. Viel Lob gibt es insbesondere für die Frischetheke mit Wurst- und Fleischwaren – wobei dieser Bereich noch etwas mehr Umsatz machen könnte.

Wichtiger Treffpunkt

In der Anfangsphase ist der Umsatz wichtig, aber nicht entscheidend für den CAP-Markt, denn dieser beruht bekanntlich nicht auf rein marktwirtschaftlichen Prinzipien. Es geht auch darum, Beschäftigung zu schaffen für Menschen mit Behinderungen. Auch deshalb wird der Markt in seinen ersten fünf Jahren finanziell von der Aktion Mensch gefördert. Danach müsse er sich marktwirtschaftlich halten können, erläuterte Werner Bracht.

Er ist zuversichtlich, dass dies auch gelingen wird, denn der Markt werde im Viertel bereits gut angenommen. Angebote wie der Mittagstisch, die Belieferung von kleinen Firmen oder auch Einkaufsfahrten sind gefragt.

Für die SPD wichtig: Das Geistviertel hat mit dem Markt wieder einen wichtigen Treffpunkt, er hat eine soziale Funktion. Es gehe auch um Lebensqualität in der Geist, so Siegfried Störmer, der für die Sozialdemokraten unter anderem im Ausschuss für Bürgerservice und Soziales aktiv ist.

Der Markt sei gut für das Quartier, die Freude bei der SPD darüber sei groß. Sein Appell an die Bevölkerung im Geistviertel: Sie sollen das Angebot auch nutzen.

Oliver Schlappat