Allgemein

Der SPD-Stadtverbandsparteitag 2013 wählt den neuen Stadtverbandsvorstand: Michael Thews wurde wierdergewählt.

 SPD-Chef
Michael Thews
wiedergewählt

Spitzenergebnis von 98,95 Prozent erzielt

 

Lünen. Mehr Zustimmung geht nicht: Mit 94 von 95 Ja-Stimmen – bei einer Enthaltung – wurde Michael Thews als Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Lünen auf dem Parteitag am Samstag im Amt bestätigt. Das entspricht einer Quote von 98,95 Prozent. Es ist die dritte Amtsperiode von Michael Thews.

 

Ebenfalls wiedergewählt wurden für zwei Jahre Thews Stellvertreter. Das sind Rüdiger Haag (85 Stimmen), Daniel Wolski (82 Stimmen) und Stefanie Lippelt, auf die 81 Stimmen der Delegierten entfielen.

 

Überwältigt von dem Wahlergebnis versprach der alte und neue SPD-Chef sowie Bundestagskandidat, alles in seiner Kraft stehende zu tun, „um den erfolgreichen Kurs der Lüner SPD fortzusetzen“.

Grundsatzrede

 

Zum Auftakt des Parteitages im Awo-Zentrum Lippeaue hatte Thews in seiner Grundsatzrede die Genossen auf die Bundestagswahl eingeschworen. „Wir wollen am 22. September den Wechsel in Berlin, dafür wollen wir kämpfen.“ Allen voran Thews, den es selbst in den Bundestag in Berlin zieht. „Seitdem ich von Euch als Kandidat aufgestellt wurde, habe ich mich seit dem Frühjahr 2012 vermehrt auch in den Ortsvereinen, an der Basis in Hamm, Selm, Werne und natürlich weiterhin in Lünen vorgestellt, diskutiert, Jubilarehrungen durchgeführt, war Gast auf vielen Vorstandssitzungen“, sagte Thews. Rund 160 Termine habe er in den vergangenen Monaten wahrgenommen. „Das wäre ohne Eure Unterstützung gar nicht möglich gewesen“, sagte Thews den Delegierten. Die bedankten sich mit Applaus und der Wiederwahl ihres Hoffnungträgers als Lüner SPD-Chef im laufenden Bundestagswahlkampf.

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Blumen für den allein und neuen SPD-Stadtverbands-Vorsitzenden Michael Thews                                                                                                          RN-Foto Storks

weiter 2. Lokalseite:Blickpunkt

 

Blickpunkt SPD-Parteitag: Lüner Stadtverband setzt auf die eigene Stärke und die der Bundespartei

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Beim Parteitag des SPD-Stadtverbands herrschte große Einigkeit – alle Anträge wurden mehrheitlich abgesegnet.                  RN-Foto Storks

 

„Rumge-Merkel“ beenden

SPD schwört sich auf Bundestagswahl ein und zieht positive Bilanz der eigenen Arbeit

 LÜNEN. Nach drei Stunden und 15 Minuten war alles erledigt auf dem Parteitag des SPD-Stadtverbandes am Samstag im AWO-Zentrum Lippeaue.

Der Bundestags-Wahlkampfslogan „Das Wir entscheidet“ war Programm: SPD-Chef Michael Thews wurde mit überragender Mehrheit im Amt bestätigt, eine positive Bilanz der Verbandsarbeit der vergangenen zwei Jahre gezogen sowie die Weichen für die Kärrner-Arbeit vor Ort gestellt – im Sinne von „Wir haben schon viel erreicht, wir werden noch mehr erreichen“.

Wir wollen ein Land, in dem Wohlstand und Zukunftschancen fair verteilt sind. Ein Land, in dem das „Wir“ entscheidet und nicht bloß Gier und Eigennutz.“ Mit diesen Worten schwor Bundestagskandidat Thews die Lüner Genossen auf die kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl am 22. September ein. Der schwarzgelben Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte Thews vielfach ein Armutszeugnis aus. „Und über die schleppende Verfolgung von Steuerbetrügern habe ich da noch gar nicht gesprochen“, sagte Michael Thews. Kritisiert wurde nicht nur die Steuerpolitik der amtierenden Bundesregierung, noch schlechter schnitt deren Energiepolitik ab. „Umweltminister Peter Altmeier tappt völlig im Dunkeln und verspricht Dinge, die er nicht einmal im Ansatz halten kann“, sagte Thews. Es werde Zeit, Neuland zu betreten und das „Rumge-Merkel“ zu beenden – Energie müsse bezahlbar bleiben.

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SPD-Chef Michael Thews (2.v.l.) mit seinen drei Stellvertretern: Daniel Wolski, Rüdiger Haag uns Stefanie Lippelt (v.l.)                                              RN-Foto: Storks

Die SPD-Ratsfraktion erhielt vom Stadtverbandsvorstand den Auftrag, „in Lünen die klimapolkischen Ziele der Bundes-SPD zur Energieeinsparung als Planungsgröße bei der Stadtentwicklung und künftigen Investitionsentscheidungen umzusetzen. Unser Ziel ist es, dass sich der Rat der Stadt ein energie- und klimapolitisches Leitbild gibt“. Dazu gaben die Delegierten einstimmig ihr Ja-Wort. Unter ihnen Rolf Möl­ler. Der Chef der SPD-Ratsfraktion verwies zur Stärkung des Wir-Gefühls und „Selbstbewusstseins der Partei“ auf die sozialdemokratischen Erfolge der Partei in Lünen hin. Dazu gehöre die neue Ret­tungswache der Feuerwehr, der Bau oder die Erweiterung von Kindertagesstätten, das auf den Weg gebrachte Thema Inklusion, die laufenden und geplanten Investitionen in Spielplätze und weitere ge­plante Sanierungsarbeiten in der Lüner City.

Dank an Wiefelspütz

Alles Dinge, auf welche die SPD auch aus Sicht des scheidenden Bundestagsabgeordneten Dieter Wiefelspütz „richtig Stolz“ sein kann. Ohne dessen Verabschiedung aus Berlin, so Michael Thews, „vorwegnehmen zu wollen“, erhielt Wiefelspütz „eine gute Flasche Wein von der Partei als kleines Dankeschön“ für sein Engagement in der Region und in Berlin.

Torsten.Storks©ruhrnachrichten.de