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SPD-Ortsverein Lünen-Stadt begrüßt die Bemühungen für eine Lösung um das Hertie-Haus.

Hertie Gebäud: Hoffnung auf eine baldige Lösung

Ruhrnachrichten_21.08.2013

LÜNEN:  In Kamen steht das alte Hertie-Haus vor dem Abriss, in Lünen tut sich noch nichts. Offiziell zumindest. Hinter den Kulissen laufen jedoch die Verhandlungen zur Zukunft des riesigen Gebäudekomplexes weiter.                                   Von Peter Fiedler

Hertie_21.08.2013

Zentral in der Fußgängerzone: Die Hertie-Immobilie, für die noch immer nach einer neuen Nutzung gesucht wird.                    (Luftbild: Oskar Neubauer)

 

In Kamen steht das alte Hertie-Haus vor dem Abriss, in Lünen tut sich noch nichts. Offiziell zumindest. Hinter den Kulissen laufen jedoch die Verhandlungen zur Zukunft des riesigen Gebäudekomplexes weiter.

Und sie machen offenbar Hoffnung auf eine baldige Lösung auch für Lünen. Es seien erfolgversprechende Gespräche, erklärte Stadtsprecherin Simone Kötter am Mittwoch. Zum Inhalt wollte sie sich nicht äußern, um den Erfolg durch ein vorzeitiges Bekanntwerden von Plänen nicht zu gefährden, so die Begründung.

Kamen Quadrat

In Kamen wollen die Investoren Marc Schulte-Drüfel und Hendrik Schulze-Hesselmann das frühere Hertie-Gebäude komplett abreißen lassen. Dort soll das Einkaufszentrum „Kamen Quadrat“ gebaut werden.

Ein Totalabriss wäre auch in Lünen denkbar – mit Hilfe öffentlicher Mittel. Im Dezember 2012 hatte NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD) einen Förderbescheid in Höhe von 2,276 Millionen Euro zur Innenstadterneuerung an Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick überreicht.

Eine Million davon ist für die Revitalisierung der Hertie-Immobilie vorgesehen. Das Geld könnte für den Abriss verwendet werden, aber auch einen Teilabriss bzw. Umbau finanziell flankieren.