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SPD-Ortsverein Lünen-Stadt ist erfreut über die gute Entwicklung für das Hertie-Haus.

Ruhrnachrichten, 25.09.2013

Hertie-Immobilie

„Wir haben das Potenzial gesehen“

LÜNEN: Mit dem Kauf des ehemaligen Hertie-Gebäudes im Herzen der Stadt ist dem Bauverein zu Lünen ein Überraschungscoup geglückt. Mehrere Millionen Euro will er in den Komplex am Marktplatz investieren. Von Magdalene Quiring-Lategahn

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Auf Ökologie legt Projektentwickler Torsten Uding großen Wert. Daher bekam die Studie für das alte Hertie-Haus den Arbeitstitel „green“. (Foto: Quiring-Lategahn)

Geplant ist ein Teilabriss mit einem Mix aus Wohnen und Gewerbe. Den Anstoß dazu gab der Lüner Projektentwickler Torsten Uding.

Herzens-Angelegenheit

„Der Ansatz kam von uns. Wir haben das Potenzial gesehen, geprüft und entwickelt“, sagte der gelernte Bauingenieur und Chef der Uding Projektmanagement GmbH nach der Bekanntgabe der Entscheidung.

Ohne zu wissen, ob sich die Mühe lohne, „haben wir uns ein Herz gefasst und eine Stärken- und Schwächenanalyse gemacht“, sagte Uding weiter. Nach Gesprächen mit der Wirtschaftsförderung und dem Segen der Stadt sei man dann mit den Plänen und einer Wirtschaftlichkeitsrechnung auf den Bauverein zugegangen. „Da sind wir uns schnell einig geworden.“

Zum weiteren Vorgehen sagte Projektentwickler Uding: „Es gibt keine Bestandsstatik. Daher müssen wir jetzt das Bauwerk untersuchen und prüfen, ob unser Konzept funktioniert. Ich gehe aber davon aus.“

Das ist geplant

Geplant ist eine Mischung aus Einzelhandel und Gewerbe, auch mit Gastronomie im Erdgeschoss-Bereich. In den oberen Stockwerken entstehen Wohnungen, mit Tiefgarage und Aufzug. Mitten durch das Gebäude soll sich ein innerstädtischer Grüngürtel ziehen. Dafür ist ein Teilabriss vorgesehen.